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Wohnwelten

Spezialisten ermitteln zehn Wohnmilieus

Wie wollen Sie wohnen? Wenn Sie ein neues Zuhause suchen, geht es nicht nur um die Wohnung oder das Haus an sich. Sie kaufen sich auch in eine neue Nachbarschaft ein. Und da gilt: Gleich und gleich gesellt sich gern. Die meisten Menschen fühlen sich wohl, wenn ihre Nachbarn ähnliche Werte und Anschauungen teilen. Diese lassen sich oft schon am Wohnstil erkennen. Spannend. Dennoch geht es nicht um Schubladen oder die Abgrenzung sozialer Schichten – denn die Übergänge sind eher fließend. Aber gerade Immobilienmakler oder Projektentwickler sollten nicht nur auf Steine sondern auf die Menschen schauen, wenn es ihnen darum geht, dass Menschen sich in ihren eigenen vier Wänden wohlfühlen sollen.

Milieu-Grafik

„Nur wer versteht, was Menschen bewegt, kann Sie bewegen“ – so lautet einer der Leitsätze des Heidelberger Sinus Instituts. Es beschäftigt sich mit Trends, Zukunftsszenarien und deren Auswirkungen auf die Lebenswelten der Menschen. Daraus entstanden sind die „Sinus-Milieus“, ein Zielgruppen-Modell, das Menschen nach ihren Lebensauffassungen und Lebensweisen gruppiert. Das Institut hat gemeinsam mit der Kölner Marketingberatung wahrZeichen ein spezielles Infopaket „Wohn- und Lebenswelten“ erstellt. Weitere Infos finden Sie hier. Aus den Alltagseinstellungen zum Wohnen, zur Architektur, zur Freizeit, zu Geld sowie unter Berücksichtigung emotionaler Entscheidungsprozesse identifizieren die Spezialisten zehn Milieus. (siehe Grafik).

Die 10 Sinus-Milieu-Wohnstile

Die konservative Klasse Sie besteht aus gut situierten Menschen, die einen exklusiven Lebensstil pflegen. Sie bevorzugen historisierende, wertige Architektur, gerne auch Bestand aus der Gründerzeit oder älter mit heller Fassade oder Klinker. Die Häuser sind oft geprägt durch Portale und Säulen sowie großzügige Grundrisse. Die aufgeklärte Bildungselite Sie hat einen ausgeprägten Sinn für Gemeinschaft und eine hohe Affinität zum urlaubsnahen Ambiente. Daher bevorzugt sie den mediterranen oder maritimen Stil mit erdigen Farben oder Pastelltönen. Der Garten ist ein wichtiger Teil des Hauses – weil kindgerecht. Ebenso gibt es eine große Sensibilität für nachhaltige Haustechnik. Die performende Avantgarde Modern, puristisch, kubisch, schnörkellos ist die von ihr bevorzugte Architektur. Die Farben sind meist keine, also weiß oder grau. Eine Alternative sind echte Retroarchitektur wie Bauten aus der Gründerzeit mit hohen Decken. Hauptsache: individuell und repräsentativ. Mit Sinn für Design und Marken. Die junge kompatible Mitte Entscheidender als das Äußere ist der Grundriss: Flexibilität wegen möglichen Familienzuwachses ist gefragt. Entsprechend niedrig ist der Anspruch an Individualität. Hohe Priorität haben die Spielstraße und ein kleiner Garten. Und die Bezahlbarkeit. Der familienorientierte Mainstream Vor allem einfache Siedlungshaus-Architektur aus den 30er bis 70er Jahren oder Mehrfamilienhäuser und Genossenschaftsarchitektur der 50er bis 80er Jahre sind der Favorit. Der Mainstream braucht keine Extravaganzen, aber einen Balkon oder Kleingarten, Keller und Garage, gerne einen Grillplatz. Die kreativen Trendsetter Die Gebäude müssen Charakter haben, sei es Gründerzeit oder Fabrikambiente, sei es Klinkerfassade oder Graffiti. Sie brauchen oft einen großen offenen Raum mit Gestaltungsfreiheiten. Variable Wände oder unausgebaute Grundrisse werden favorisiert. Die gesellschaftskritischen Alternativen Energetische Funktionen sowie ein Stück eigenes Grün sind äußerst wichtig.Biologisch, ökologisch und nachhaltig sind die entscheidenden Lebensstilfaktoren. Da sind kaum Kompromisse möglich. Das spiegelt sich auch in den natürlichen Materialien wider. Die verwurzelt Traditionellen Die Vertreter der Kriegs- bzw. Nachkriegsgeneration lieben Sicherheit und Ordnung, deswegen auch die Gardinen, Hecken und Zäune. Kleine Wohnungen mit vielen Zimmern kommen ihnen zupass genauso wie ein Aufzug. Sie wohnen gerne in genossenschaftlichen Bauten, Klinker und Häusern der Nachkriegszeit. Die prekäre Unterschicht Die fehlenden finanziellen Möglichkeiten lassen kaum Ansprüche an die Architektur und die Innenausstattung zu. Wichtiger sind die Bezahlbarkeit der Miete, öffentlicher Personenverkehr und die Infrastruktur vor der Tür. Die spaßorientierten Antispießer Wohnen wird nur als Notwendigkeit betrachtet, gut aber, wenn es in der Umgebung Gleichgesinnte gibt und die Miete günstig ist. Der Grundriss wird passend gemacht. Bei besetzten Häusern, ungenutzten Fabriken oder WG-Modellen ist das kein Problem. Quelle: Sinus-Institut/wahrZeichen Weitere Info www.sinus-institut.de und www.wahrZeichen.com

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